Version 04/26

Wir bauen Brücken.

Die Bruderschaft ist mehr als Solidarität: Wir sind eine konkrete Anlaufstelle – und ein aktiver Beitrag zur Gewaltprävention. Wer früh zu uns kommt, findet Information, Orientierung und Beratung, bevor aus einem Trennungskonflikt Eskalation wird.

„Kein Kind sollte ohne Kontakte zu seiner Familie aufwachsen und fragen:
Warum war mein Vater/meine Mutter nicht da?"

Die Bruderschaft wurde aus der Überzeugung ins Leben gerufen, dass Kinder beide Eltern brauchen – und dass Vaterschaft nicht endet, wenn eine Beziehung endet. Du bist nicht allein! KI-Info: Bild Titelseite.

PDF

Manifest als PDF

Das vollständige Manifest
der Bruderschaft – Version 04/26
15 Seiten

Download

Die Bruderschaft ist eine konkrete Anlaufstelle – und ein aktiver Beitrag zur Gewaltprävention. Unbegleitete Hochkonflikte enden nicht selten in Gewalt – auf beiden Seiten. Frühe Hilfe hält den Dialog aufrecht. Das rettet Beziehungen, schützt Kinder – und verhindert Schlimmeres.

Dieser Verein ist für jeden, der sich verloren fühlt. Für jeden, der denkt, er ist allein. Für jeden, der weitermacht – auch wenn es an persönliche Grenzen geht. Du bist nicht allein!

Wir bauen Brücken und helfen, wo andere wegsehen.

Während für Frauen in Österreich ein flächendeckendes Netz an Schutz-, Beratungs- und Kriseneinrichtungen besteht, fehlt für Väter und Kinder eine vergleichbare Infrastruktur weitgehend. Die Bruderschaft versteht sich als notwendiges Gegengewicht: nicht gegen Frauen, sondern für Kinder.

„Parental Alienation" – das unterschätzte Phänomen Als elterliche Entfremdung bezeichnet man das systematische Entfremden eines Kindes von einem Elternteil durch den anderen. Wissenschaftliche Studien belegen langfristige Schäden: Bindungsstörungen, Identitätsprobleme, emotionale Taubheit. Es ist kein familiäres Privatproblem – es ist ein Kinderschutzthema!

Unser Werkzeug ist Konfliktklärung – idealerweise bevor sich ein Trennungskonflikt durch Behörden und Gerichte verhärtet. Die Bruderschaft schließt eine systemische Lücke: Dialog, Deeskalation, Konsens.

Das Kindeswohl ist unteilbar.

Das tatsächliche emotionale, soziale und geistige Gedeihen eines Kindes erfordert in den allermeisten Fällen beide Elternteile – aktiv, präsent, verbindlich.

Vaterschaft ist keine Gunst, die gewährt wird.

Die Fähigkeit zu lieben und zu schützen endet nicht mit dem Ende einer Beziehung. Dieses Recht ist kein Geschenk des Gerichts. Es ist ein Menschenrecht.

Prävention.

Frühzeitige Information und aktive Deeskalation in der Entstehungsphase von Trennungskonflikten. Strittige Scheidungen sind teuer – unser Ansatz hilft direkt und langfristig. Wir handeln präventiv.

Der Verein „die Bruderschaft" ist weder politisch, noch rassistisch, noch ideologisch ausgerichtet. Wir sind spezialisiert auf Konfliktklärung und Deeskalation, begleiteten Umgang sowie persönliche Begleitung in Krisensituationen. Unser Team verfügt über diplomierte Ausbildungen in Systemcoaching, Konfliktmanagement und Entwicklungspsychologie.

Einer für alle. Alle für die Kinder.
  • Wir hören zuerst zu. Immer.
  • Wir urteilen nicht. Weder über Väter noch über Mütter.
  • Wir stellen das Kind in den Mittelpunkt jeder Entscheidung.
  • Wir bieten Beratung, Begleitung und Vernetzung.
  • Wir arbeiten transparent und anonym.
  • Wir geben nicht auf – auch dann nicht, wenn andere aufgegeben haben.

Kinder wissen mehr als Erwachsene denken. Sie spüren die Lügen, die Spannung und wenn jemand fehlt. Ein Kind, dem beigebracht wird, seinen Vater zu hassen, wird eines Tages verstehen, was geschehen ist – und ein Leben lang mit den Folgen kämpfen.

Was die Forschung sagt Kinder mit regelmäßigem Kontakt zu beiden Elternteilen zeigen signifikant bessere Ergebnisse in schulischer Leistung, sozialer Kompetenz und emotionaler Stabilität. Der Verlust eines Elternteils durch Entfremdung ist in seiner Wirkung dem tatsächlichen Verlust durch Tod vergleichbar.

Die Bruderschaft ist die Stimme dieser Kinder. Bis das Kind selbst sprechen kann bzw. darf.

Die gesellschaftliche Erwartung an Väter hat sich radikal verändert. Der moderne Vater ist präsent, einfühlsam und aktiv beteiligt. Und doch wird er, wenn eine Familie auseinanderbricht, noch immer als Randakteur behandelt: als Zahlungspflichtiger, als Besuchsberechtigter, als Option.

Ein Vater ist kein Besucher im Leben seines Kindes.

Was ein Vater braucht:

  • Rechtliche Klarheit: transparent, zugänglich, fair.
  • Begleitung in der Krise: ohne Stigma.
  • Praktische Unterstützung: bei Anträgen, Verhandlungen, Terminen.
  • Gemeinschaft: das Wissen, dass andere denselben Weg gehen.
  • Hoffnung: die Gewissheit, dass der Weg sich lohnt.

Es gibt viele Wege, gesellschaftlichen Wandel zu bewirken: Petition, Medienarbeit, Lobbying. Wir gehen alle diese Wege – aber wir beginnen immer beim Einzelnen.

Auf der Ebene des Individuums – Anlaufstelle für Information, Prävention und Beratung, nicht erst im Krisenfall.

Auf der Ebene der Gemeinschaft – monatliche Stammtische, Netzwerktreffen, Kooperationen. Wir bauen die Infrastruktur, die bislang fehlte.

Auf der Ebene der Gesellschaft – Dialog mit Politik, Justiz, Medien und Wissenschaft.

Unser Konzept: Das Männerhaus Analog zu Frauenhäusern entwickelt die Bruderschaft ein niederschwelliges Anlaufzentrum für Väter in akuten Trennungskrisen – ein Ort, an dem Würde nicht abgegeben werden muss. Das Konzeptpapier liegt vor.

Das Wort Bruderschaft steht für Gemeinschaft als Überlebensprinzip. Männer in Krisen brauchen keine Ratschläge – sie brauchen das Wissen, dass jemand neben ihnen steht.

In der Bruderschaft bist du nie allein.

Was Mitgliedschaft bedeutet:

  • Du nimmst teil – bei Stammtischen, Aktionen, Projekten.
  • Du teilst dein Wissen, deine Erfahrung, deine Ressourcen.
  • Du respektierst die Würde jedes Menschen, der zu uns kommt.
  • Du stellst das Kindeswohl über alle persönlichen Überzeugungen.
  • Du bleibst – auch wenn es schwierig wird.

Gemeinschaft ist wissenschaftlich belegt ein Schutzfaktor: Menschen in sozialen Netzwerken bewältigen Krisen besser, treffen klarere Entscheidungen und sehen Auswege, die der Isolierte nicht sieht.

Stärke wächst nicht in der Stille. Sie wächst in der Gemeinschaft.

Du bist nicht zufällig auf diese Seiten gestoßen. Es gibt keine Mitglieder zweiter Klasse. Der Vater, der um sein Kontaktrecht kämpft, ist genauso wertvoll wie der Jurist, der ihm dabei hilft. Was zählt, ist die Bereitschaft.

Wie du Teil der Bruderschaft werden kannst Besuche unseren Stammtisch in Innsbruck. Kontaktiere uns per Telefon oder WhatsApp unter +43 650 9019 707. Bringe deine Fähigkeiten ein: als Begleiter, als Mediator/in, als Medienschaffende/r, als Jurist/in. Denn Schweigen war gestern.
Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Es gibt nur diesen.

Dieses Manifest wird nicht von einem abstrakten Kollektiv gemacht, sondern von Menschen mit Namen, Gesichtern und Geschichten. Von Patrick Strobl, der diesen Verein gegründet hat. Von Franz Hilber, der jeden Tag zuhört. Von einem Team, das sieben Tage die Woche erreichbar ist – weil der Schmerz keine Öffnungszeiten kennt.

  • Wir werden immer zuhören, bevor wir sprechen.
  • Wir werden das Kindeswohl niemals politischen Interessen unterordnen.
  • Wir werden überparteilich bleiben.
  • Wir werden wachsen – aber nie auf Kosten unserer Werte.
  • Wir werden nicht aufhören, bis jedes Kind das Recht auf beide Elternteile hat.
Wir versprechen Deeskalation als Methode – weil wir überzeugt sind: Wer früh eingreift, rettet.
PDF

Das vollständige Manifest als PDF

Alle 10 Kapitel – 15 Seiten – Version 04/26
Ideal zum Weitergeben, Ausdrucken und Teilen.

PDF herunterladen

Für die Kinder. Für die Väter. Für alle, die es wert sind.

Stammtisch Innsbruck: Restaurant Bierstindl, Klostergasse 6, 6020 Innsbruck – letzter Samstag im Monat, ab 11 Uhr.

Kontakt aufnehmen Mitglied werden